Akymnopellis chilensis

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Akymnopellis chilensis ist seit der Revision des Genus Hemiscolopendra durch Shelley 2008 [1] der gültige Name für die ehemalige Art Hemiscolopendra chilensis.

Inhaltsverzeichnis

Taxonomie

Anatomie und Aussehen

  • Kopf ohne Furchen, keine Basalplatten
  • Antennen 17-gliedrig, 5 kahl, Rest behaart oder generell nicht unterscheidbar
  • 3. Tergit kurze Längsfurchen, 4. -20. Tergit vollständige Längsfurchen
  • Berandung vom 17. - 21. Tergit oder nur 21.
  • Letztes Tergit ohne Medianfurche
  • 2.-20. Sternite vollständig mit Längsfurchen
  • Prefemuren der Schleppbeine
    • 2,3 - 4 x lang wie dick
    • ventral-lateral 8-34 (:D), oft 6 gegen 6
    • Mitte winziges Dörnchen
    • medial / oben-medial 16-24 Dornen
    • Eckdorn 2-spitzig.
  • Coxopleurenfortsatz
    • Ende 4-6, seitlich 0-2
    • dorsal ca. 3 bedornt
    • am Hinterrand 1 Seitendorn

Färbung

Akymnopellis chilensis aus Chile ist blau mit gelb-blau-gestreiften Beinen. Es sind aber auch andere Farbmorphe aus anderen Herkunftsorten bekannt!

Größe

Von 80mm bis max. 150mm.

Verbreitungsgebiet

Argentinien, Chile

Terrarienhaltung

Terrariengröße: min. 15x15x20 cm (lxbxh)

Substrat: Erde, leicht klamm, nie matschig!

Substrat-Höhe: ca. 5-7cm

Luftfeuchtigkeit: 60-70 % rel. LFm

Temperatur tags: 18-20 °C

Temperatur nachts: 15-16 °C

zu beachten: In heißen Sommern sollte für eine kühle Umgebungstemperatur gesorgt werden. Dies kann z.B. mit 1 x die Woche eingeworfenen Eiswürfeln als Ersatz für Bewässerung vorgenommen werden. Die Tiere leben stellenweise an den chilenischen Anden und sind eher kühlere Temperaturen gewohnt. Heizmatte ist tabu!

Temperament

In Terrarienhaltung bei Unruhe recht findig; dies legt sich bei gutem Substrat und kühler Außentemperatur merklich, wenn auch die Oberflächenaktivität der Tiere gegen Null tendiert. Giftwirkung ist nicht erforscht, ist aber in der Gifttierstatistik in Chile nicht aufgeführt. Dies mag unterschiedliche Ursachen haben.

Anmerkungen

Man sollte bedenken, dass die Tiere sehr verborgen leben und bei guter Haltung selten an die Oberfläche kommen. 2007 wurden erstmals Tiere von Pedro Avaria nach Deutschland importiert.

Links

http://www.ingentaconnect.com/content/brill/ijm/2008/00000001/00000002/art00004?crawler=true

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