Akymnopellis chilensis
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Akymnopellis chilensis ist seit der Revision des Genus Hemiscolopendra durch Shelley 2008 [1] der gültige Name für die ehemalige Art Hemiscolopendra chilensis.
Inhaltsverzeichnis |
Taxonomie
- Ordnung: Scolopendromorpha
- Familie: Scolopendridae
- Stamm: Scolopendrini
- Subfamilie: Scolopendrinae
- Gattung: Akymnopellis
- Art Akymnopellis chilensis (vorher Hemiscolopendra chilensis) Gervais, 1847
- Gattung: Akymnopellis
- Subfamilie: Scolopendrinae
- Stamm: Scolopendrini
- Familie: Scolopendridae
Anatomie und Aussehen
- Kopf ohne Furchen, keine Basalplatten
- Antennen 17-gliedrig, 5 kahl, Rest behaart oder generell nicht unterscheidbar
- 3. Tergit kurze Längsfurchen, 4. -20. Tergit vollständige Längsfurchen
- Berandung vom 17. - 21. Tergit oder nur 21.
- Letztes Tergit ohne Medianfurche
- 2.-20. Sternite vollständig mit Längsfurchen
- Prefemuren der Schleppbeine
- 2,3 - 4 x lang wie dick
- ventral-lateral 8-34 (:D), oft 6 gegen 6
- Mitte winziges Dörnchen
- medial / oben-medial 16-24 Dornen
- Eckdorn 2-spitzig.
- Coxopleurenfortsatz
- Ende 4-6, seitlich 0-2
- dorsal ca. 3 bedornt
- am Hinterrand 1 Seitendorn
Färbung
Akymnopellis chilensis aus Chile ist blau mit gelb-blau-gestreiften Beinen. Es sind aber auch andere Farbmorphe aus anderen Herkunftsorten bekannt!
Größe
Von 80mm bis max. 150mm.
Verbreitungsgebiet
Argentinien, Chile
Terrarienhaltung
Terrariengröße: min. 15x15x20 cm (lxbxh)
Substrat: Erde, leicht klamm, nie matschig!
Substrat-Höhe: ca. 5-7cm
Luftfeuchtigkeit: 60-70 % rel. LFm
Temperatur tags: 18-20 °C
Temperatur nachts: 15-16 °C
zu beachten: In heißen Sommern sollte für eine kühle Umgebungstemperatur gesorgt werden. Dies kann z.B. mit 1 x die Woche eingeworfenen Eiswürfeln als Ersatz für Bewässerung vorgenommen werden. Die Tiere leben stellenweise an den chilenischen Anden und sind eher kühlere Temperaturen gewohnt. Heizmatte ist tabu!
Temperament
In Terrarienhaltung bei Unruhe recht findig; dies legt sich bei gutem Substrat und kühler Außentemperatur merklich, wenn auch die Oberflächenaktivität der Tiere gegen Null tendiert. Giftwirkung ist nicht erforscht, ist aber in der Gifttierstatistik in Chile nicht aufgeführt. Dies mag unterschiedliche Ursachen haben.
Anmerkungen
Man sollte bedenken, dass die Tiere sehr verborgen leben und bei guter Haltung selten an die Oberfläche kommen. 2007 wurden erstmals Tiere von Pedro Avaria nach Deutschland importiert.
Links
http://www.ingentaconnect.com/content/brill/ijm/2008/00000001/00000002/art00004?crawler=true