Scolopendra alternans

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Inhaltsverzeichnis

Taxonomie

Anatomie und Aussehen =

  • äußerst fein punktiertem Kopf
  • Keine Ringfurche auf dem ersten Tergit
  • Antennen mit 17 Glieder, wovon 5 Grundglieder kahl sind und der Rest kurz behaart
  • bei den Zahnreihen bleibt jeweils der erste Zahn isoliert, derweil die restlichen Zähne beim adulten Tier fast vollständig verwachsen sind
  • die Kieferfußhüfte hat vorne eine seichte medianfurche, dahinter eine zarte Querfurche und dahinter tiefe Mittelgrübchen
  • auf dem 2. Tergit nur andeutungsweise ausgeprägte Längsfurchen
  • ab dem 3. Tergit deutlich Längsfurchen erkennbar
  • Sternite haben zwei schwache, nach hinten verkürze Längsfurchen
  • Berandung der Tergite beginnt ab dem 5.-8. Tergit
  • dorsale Präfemur des 19. Beinpaars am Ende 0-3 Dörnchen
  • dorsale Präfemur die des 20. Beinpaars 3-6 Dörnchen
  • Endbeinpräfemur
    • ventral 13-15 Dornen
    • oben und oben-medial 15-22 unregelmäßig gestellte Dornen
  • Eckdorn der Schleppbeine ist lang und zylindrisch mit 7-9 Spitzen.
  • Insgesamt wirkt das Tier sehr stämmig, ein wenig breiter im Verhältnis zu länge, als die meisten anderen Scolopendra

Färbung

Die Farbvariante aus den Vereinigten Staaten (Florida) ist ein wenig heller und einfarbiger, eher karamel-braun. Die Haiti-Morphe ist rotbraun (Kopf; Endtergit) bis hellbraun, mit schwarzen/grünen Streifen am Ende des Tergits (am deutlichsten vom 3.-20. Tergit), Beine, hellbraun bis gelb, an den Enden leicht grünlich.

Größe

Bis zu 190mm groß, eher 170mm.

Verbreitungsgebiet

Diese Spezies kommt in Venezuela, Brasil ien, Kuba, Tobago, Trinidad, Puerto Rico, der Dominikanischen Republik, Florida und Haiti vor.

Terrarienhaltung

Terrariengröße: mind. 50x25x30cm (lxbxh)

Substrat-Höhe: ca. 10-15cm

Substrat: Erde, leicht feucht, mit trockenen Stellen

Luftfeuchtigkeit: 75-85% rel. Luftfeuchtigkeit

Temperatur tags: 20-25 °C

Temperatur nachts: 18-20 °C

Anmerkungen und Trivia

  • Die meisten Exemplare in hiesiger Terrarienhaltung stammen aus Haiti und haben den Trivialnamen "Haiti Giant".
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